Digitale Literatur und Medienkunst

Posted by p.minks in May 16, 2012, under Studies

Nächste Woche ist es soweit: Ich trage das Herzstück meiner Diplomarbeit bei einem Workshop vor! Die Ehre und Nervosität steigt, wenn ich daran denke, dass ich an der Seite von hervorragenden Wissenschaftlern referiere.

Neben dem inhaltlichen stellt sich für mich auch die Herausforderung der Rhetorik. In 20 Minuten die Arbeit von fast 2 Monaten vorzustellen ohne zu sehr an der Oberfläche zu verhaften, ist nicht so leicht. Auf der heurigen re:publica habe ich mir daher nicht nur neue Ideen und Inspirationen geholt, sondern auch die rhetorischen Tricks und Fehler analysiert. Besonders hervorstachen die Vorträge von Sascha Lobo und – quelle surprise – zwei Juristen, Till Kreutzer und Udo Vetter. Während Ersterer mit kabarettistischen, provokativen Mitteln (Selbstironie, direkte Ansprache und Beleidigung des Publikums und Kritik aktueller “Insider”ereignisse) die Emotionen und Aufmerksamkeit seines Publikums lenkte, waren die beiden Vorträge von mehr Sachlichkeit geprägt.

Sascha Lobo: Überraschungsvortrag Teil 1 (spiegel online video)


Sascha Lobo: Überraschungsvortrag Teil 2 (spiegel online video)

Till Kreutzer erschlug mich hingegen mit seiner theoretischen Intensität und geballten Information. Doch auf der anderen Seite lösten seine spekulativen Visionen sofort tausende Gedanken bei mir aus, die man dann jedoch kaum zu Ende denken konnte, da schon das nächste Thema angeschnitten wurde. So erfüllte er seine anfängliche Versprechung eine “Lynch-artige Vision zum Urheberrecht 2037″ zu liefern. Selbst die mit Text überfüllten Folien halfen wenig aus dieser Verwirrung, wenn sie sie nicht sogar verstärkten.

Komplementär dazu war der Vortrag von Udo Vetter. Er rief mir zum einen die Relevanz von anschaulichen Beispielen aus der Praxis wieder ins Gedächtnis. Weiters motivierte er das Publikum seinen Vortrag mit Fragen zu unterbrechen, wodurch mehr eine lockere Gesprächssituation entstand und noch mehr die Praxis im Mittelpunkt rückte.


Udo Vetter: Spielregeln im Netz Teil 1 (spiegel online video)

Udo Vetter: Spielregeln im Netz Teil 1 (spiegel online video)

Generell war die schönste Einleitung für mich von Myrthu/Sigal: “We’re happy to have the opportunity to talk about visual storytelling because we have a passion in this topic” (aus dem Gedächtnis zitiert).
Was mich erstaunt hat, war Kathrin Passigs Vortrag. Denn trotz seiner Simplizität, Unorganisiertheit und ihren Eingeständnissen eigener Schwächen (schlechte Recherche, widerlegte eigene Publikationen) – also eigentlichen no-gos – überzeugte er mich und erschien mir dem Thema, das selbst subjektiv und diskutabel ist, vollkommen adäquat.

Besonders fiel mir die positive Wirkung von klaren Strukturen und einem einführenden Überblick über den kommenden Vortrag. Besonders kreativ löste dies das Referentinnenpaar Herwig/Zöhrer, die ihren Vortrag an einer illustrativen Grafik historisch abarbeiteten und in die zwei klare Bereiche “körperliche und geistige” Entwicklung des Users.

Nun ist es an mir aus diesen rhetorischen Vorbildern zu lernen und meine Kenntnisse anzuwenden. Ich lade herzlichst zum Workshop ein:

24. 05. 2012 16.00
Sensengasse 3a
1. Stock, Hörsaal 1
1090 Wien

Programm:
16.15 Norbert Bachleitner: Begrüßung
16.20 Birgit Rinagl (Wien): Digital Storytelling
16.40 Patricia Minks (Wien): Interaktive, computerunterstützte Generation fiktiver Welten
17.00 Kerstin Ohler (Wien): “$output= Vom hacken der Sprache und anderen Strukturen
17.20 Diskussion
17.45 Pause
18.00 Roberto Simanowski (Basel): Die Zukunft von Text, Buch, Lesen und Schreiben in digitalen Medien
Buchpräsentation: Textmaschinen – Kinetische Poesie – Interaktive Installation
19.15 Pause
19.30 Digitale Kunst aus dem Umfeld des Hybridbuchverlags TRAUMAWIEN (Performance)

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Workshop: LaTeX

Posted by p.minks in Apr 18, 2012, under Studies

Nach dem Workshop zur Literaturverwaltung startete Anfang der Woche mein Workshop zu LaTeX. Fernab von Fetischfantasien befriedigt dieses Softwaresystem das ästhetische Auge mit schön gestalteten Texten. Im Zuge des Schreibens meiner Diplomarbeit lerne ich jedoch vor allem die Vorteile der schnellen Navigation und automatischer Formatierung zu schätzen.
Wie viele andere LaTeXianer bekomme ich nur bei dem Gedanken an Schreiben von langen, aufwendigeren Texten mit dem populäreren Schreibprogramm Unlust und aufwallende Antipathie. Dies kommt nicht von irgendwo her, sondern liegt an den vielen word-rage-Erfahrungen, die James Hayton in seinem unterhaltsamen Video erläutert (Link auf YouTube).
Aus diesem und vielen anderen Gründen möchte ich auch das Leben meiner KommilitonInnen erleichtern und bringe ihnen in drei Einheiten die Basics von LaTeX näher.
Die Zusammenfassungen und eine Linksammlung werde ich danach wieder hier zur Verfügung stellen.

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Gedankenpiraterie

Posted by p.minks in Apr 15, 2012, under Private

There’s a crack in everything. That’s how the light gets in.

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Gedankenpiraterie

Posted by p.minks in Feb 25, 2012, under Private

We can have words without a world but no world without words.

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Gedankenpiraterie

Posted by p.minks in Feb 10, 2012, under Private

Anlässlich der morgigen Demo gegen die ACTA starte ich nun ein Projekt, das ich schon seit Jahren mit mir trage: Gedankenpiraterie.
Immer wenn mir ein besonderer, reicher, ungewöhnlicher Gedanke unterkommt, werde ich es auf meiner neuen Page festhalten. Ich werde ihn jedoch nicht wie sonst zitieren, sondern ihm dem Autor entreißen; ihn in einen namenlosen Kontext anderen Gedanken gegenüberstellen. Denn schreiben wir unsere Gedanken nicht fest, damit sie fremde Gedankenwege bewegen und neues hervorrufen?
Ich möchte hiermit jedoch nicht, den Raub an kreativer Leistung und potentiellen Lebensunterhalten vollziehen oder motivieren. Meine Piraterie geht viel tiefer, sie feiert die Schönheit der Worte und die dahinter stehenden, schillernde Gedankenwelten.

Surrealismus in den Körben

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Drei Schwestern in der griechischen Mythologie

Posted by p.minks in Feb 05, 2012, under Hair and Style, Private

thumbmuse
“Jetzt ist es so weit: Caro ist nun älter als ihr beiden,” vermeldete meine Mama bei der letzten Schulfoto-Verteilung meiner 13 jährigen Schwester Caroline. Ein Blick an die Wand erklärte alles: Denn neben ihrem aktuellen Hochglanzfoto lächelten uns schelmisch zwei jüngere Mädchen entgegen.
Dies konnten wir nicht so auf uns sitzen lassen und so beschenkten wir unsere liebe Mama zu Weihnachten mit aktuelleren Fotos. Wir wollten jedoch keine Standardportraits machen, sondern uns etwas Spezielles für sie überlegen.
Schnell war ein Shooting organisiert, denn Ines und Janina waren sofort begeistert von der Idee und erweiterten unser Team.
Das Thema war wohl überlegt und wir entschieden uns für “drei Schwestern in der griechischen Mythologie”, da wir Märchen, Legenden und Mythen mit Mama verbinden und es viel kreativen Spielraum bietet. Daraus wählten wir vier Sujets: 1. Die Grazien, die Musen, die Gorgonen und die Moiren.
Grazien
Auch wenn die Grazien in keinem Mythos als Schwestern ausgezeichnet waren, war die tradierte Trinität für uns ausreichend. Sandra verkörperte Euphrosyne („Frohsinn“), Caroline Aglaia („die Glänzende“) und ich Thalia ( „Festfreude“). Das Make-up hielt ich bei beiden sehr natürlich um einem unschuldigen Hauch der Darstellungen von Botticelli, Raphael oder anderen Künstlern zu erhalten. Carolines stärker betonte Augen umschmeichelt noch ein zartes Rosa, um die Konnotation der Liebesbotin anzudeuten. Mein Make-up passte ich an die Festlichkeit des Kleides an. Um jedoch nicht zu isoliert zu wirken, harmonierte die Lippenfarbe mit dem Pink von Caroline und blieben die Augen dezent. Die Locken als Zeichen von Weiblichkeit, Verlockung und Natürlichkeit sind ebenfalls an jede Grazie abgestimmt. Während meine asymmetrisch gesteckt sind, sprühen sie bei Sandra direkt um ihr strahlendes Lachen und Carolines Wellen wallen fast ungebändigt.
Musen
Bei diesem Mythos hielten wir uns an Pausanias, der eine Trias im Gegenzug zu den neun Musen von Hesiod und anderen angab. Die Aufteilung ging besonders leicht, da jede von uns sich sofort mit einer Kunst identifizieren konnte. So wurde Caroline, die momentan sich extensiv dem Rollenspiel widmet, zu Melete, als Liebhaberin der literarischen Kunst wurde ich zu Mneme (oder Mnemosyne) und Sandras schöne Stimme sang sich Aoide entgegen. Sandra verwandelte sich in einen Rockstar, den ich mit Smokey Eyes und roten Lippen noch unterstrich. Dem Klischee des Bücherwurms entsprechend war mein Make-up schlicht und die Frisur ungekünstelt. Carolines Augendesign und der blass schimmernde Teint nehmen fantastisch, verspielt und maskenhafte Züge an, die an Schauspiel im klassischen Sinne aber auch an ihre Rolle als Echo anspielen.
Gorgonen
Die verzauberten Schwestern boten nun besonders viele Möglichkeiten von Andeutungen und kreativer Freiheit. Das Haarstyling versucht das Kennzeichen der drei mythischen Figuren zu imitieren. Dafür wählte ich drei Techniken. Sandra legte ich eine leichte Wasserwelle, über die sich rote Haarsträhnen schlängeln. Carolines Haar formte ich über eine von mir eigens entwickelte Zopftechnik, die die Zöpfe ohne zusätzliche Verstärkungen verbiegen und aufstellen lässt. Die toupierten Spitzen betonen noch die Wildheit von Medusa. Das Make-Up ist auf die Farbe der jeweiligen Schwester abgestimmt. Das Rot von Stheno, das Grün von Euryale und für die geköpfte Medusa griff ich das Bronze der Krallen auf.
Moiren
Den Wächterinnen des Lebensfadens verzerrte ich die menschlichen Züge durch exzentrisches Make-up. Beschränkt auf Schwarz und Weiß und bei Lachesis, die für Geburt stand Blutrot. Verkörpert von Caroline war diese Göttin für mich eine Mischung von Unschuld, Kindlichkeit und Schmerz, was ich in einer bösen Puppe umsetzte. Die Verstrickungen des Lebens ließen mich bei Clotho an Wahnsinn gepaart mit Leid und Freude denken. So waren tränenverschmierte Augen, wilde Mähne und noch fröhlich wirkende Comichaftigkeit die Wahl meines Stylings. Für Atropos war Schwarz natürlich ein Muss. Um dies nicht nur Gothic, sondern skurril wirken zu lassen, befederte ich ihre Augenbrauen.
Das war der Tanz dreier Schwestern von der Leichtigkeit des gaziösen Reigens zum schicksalhaften Tango mortale.
… und Mama hat nun alle Schwestern in ihrem aktuellen Alter, auch wenn sie sie so noch nie gesehen hatte.
Fotografin: Ines Freitag I Styling: Janina Jonas I Weitere Fotos unter hairy visions.

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Soziofiktion – Möglichkeiten der Gesellschaft

Posted by p.minks in Dec 07, 2011, under Studies

Die soziologische Betrachtung der Literatur ist seit dem 19. Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil der Literaturwissenschaft und besonders der Anfangswerke der französischen Komparatistik. Doch die Gesellschaft wirkt nicht nur auf die literarischen Werke ein, sondern die Fiktion bietet auch das Potential zur Spekulation über sie. In ihr können gegenwärtige Tendenzen weitergedacht und neue Gesellschaftsformen konstruiert werden. Für diesen „Komplex“ wählten Katharina Prazuch und Patricia Minks den Begriff der Soziotopie, den sie einer Genrebestimmung und interdisziplinären Diskussion in dieser Arbeit unterziehen. Anschließend widmet sich jede der zwei Autorinnen einem besonderen Fallbeispiel, in dem sie die neue Genreeinteilung anwenden und diskutieren. Katharina Prazuch erläuterte anhand der beiden Werke Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Kracht und Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends von PeterLicht die Verhandelbarkeit des Utopie-/ Dystopie-/ Heterotopie-Konzeptes. Patricia Minks analysierte die Werke dieser Gattung, denen eugenische Theorien im weitesten Sinne (inkl. Dygenik, Pränatale Diagnostik, Genetik etc) zu Grunde liegen, aus den letzten zwei Jahrzehnten. Beide Teile adaptieren nicht nur die gattungstheoretische, sondern vor allem auch sozialgeschichtliche Methoden.

Hinterlasse ein Kommentar hier und ich schicke dir den gesamten Aufsatz gerne zu.

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Florigenium – ever changing anthology

Posted by p.minks in Dec 07, 2011, under Projects, Studies


“An anthology of digital generators of literature? Isn’t it useless to collect texts by generators? Especially as their special qualities are the infinite production and ever changing results.”, asked Norbert Bachleitner, my esteemed professor.
Florigenium shows a way to collect generators without restricting these qualities. The only restriction I made was the exclusion of offline software because of the troubles presenting them online.
The title implies the special property of this collection. Every lecture is unique because every time you open or restart the homepage the programs generate new poems and new stories. These flowers (flores) of literature are not only collected and can be read over and over again (legere) as in traditional florilegia but the are generated (genere) exclusively for every reader. That is the reason why I called it FLORIGENIUM.
An anthology traditionally connotes establishment of a canon, high quality and genius. Although the title allude genius it is more an ironique allusion. The texts of are not originated in a romantic spirit but computer generated. The early discussion on these computer poetries reflect the divergence between poetry as an expression of the soul and the creative mind and as a set of rules executed by a machine. Whereas I do not want to deepen this discussion any further the purpose of this collection wants to show the rich creativity of this genre. The genius lies more in the esthetic concepts and technical knowledge.
Read more in the preface.
www.unet.univie.ac.at/~a0649517/

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CAUSA obscura

Posted by p.minks in Nov 14, 2011, under Hair and Style

Bei diesem Lookbook-Shooting schlüpfte Jimena Muchsel in die obskure CAUSA Welt. Wie bereits Michaela Illetschko (ver)wande(l)t sie sich durch die horriblen Stereotype der Mythologie. Die Kollektion vom Film wurde für dieses Shooting zu tragbaren Kombinationen entzerrt.
Die rauchigen Smokey-Eyes mit purpuren Highlights deuteten noch die dunkel-schaurigen Skurrilitäten des Films an. Doch kontrastierte ich diese mit der Exotik und Extravaganz einer Geisha: angedeutete Augenbrauen auf ebenmässigen Gesicht. Die Haare vermischen beide Stile durch die gewagte, minimale Formgebung mit zauseliger Animalität. Der Y-Scheitel spielt an die Frisurenmode der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhundert. Diese von der Romantik geprägte Zeit war die Blütezeit des Unheimlichen und vieler Mythen, die auch CAUSA aufgreift.
Fotograf: Kidizin Sane | Designerin: Paz Katrina Jimenez | Modell: Jimena Muchsel

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Workshop: Literaturverwaltungsprogramme

Posted by p.minks in Oct 30, 2011, under Projects, Studies

Als LiteraturwissenschafterIn liest man nicht nur wesentlich mehr Bücher als Andere, sondern man muss sie ständig in Bibliographien erfassen, aus ihnen zitieren, in Verbindung zu anderen bringen und vor allem erstmal suchen. Dies kann fast genau so viel Zeit beanspruchen, wie sie zu lesen. Schneller geht das alles mit der Unterstützung von Software und so bleibt wieder mehr Zeit für das Lesen.

Trotz dieser essentiellen Erleichterung der Forschungsarbeit und dem Umgang mit Literatur findet sich keine Schulung der Programme in unseren Lehrplänen. Die einzigen zwei Kurse im ZID sind kostenpflichtig, stets ausgebucht und nicht für FreeWare. Seltsam ist auch, dass diese das erste Mal von einem Lehrbeauftragten in einem Seminar – also am Ende meines Studiums – erwähnt wurden. Ich hatte schieres Glück schon vor vier Jahren über meinen Freund darauf gestoßen zu sein.
Die Relevanz dieser Programme wurde mir jedes Mal bewusst, wenn ich in Gesprächen mit StudienkollegInnen bemerkte wieviel Zeit und Mühe es kostet alles händisch zu machen, was ich mit ein paar Klicks erledige. Durch diesen Austausch weckte ich oft auch reges Interesse bei meinen KommilitonInnen. Einige begannen ebenfalls eine Software zu verwenden und baten mich um meine Hilfe. Daraufhin beschloss ich, wenn ich meinen FreundInnen helfe, kann ich auch gleich einen Workshop organisieren und anderen ebenfalls das Leben leichter machen…
Letzten Freitag war nun das erste Treffen meines Workshops. Jetzt bin ich vollständig überzeugt von der Wichtigkeit dieser kleinen Helfer für die Literaturwissenschaft. Anfangs war ich noch skeptisch, ob jemand überhaupt Interesse für einen Workshop über Literaturverwaltungsprogramme habe. Doch als eine Anmeldungswelle meine Mailbox flutete, ich noch eine zweite Gruppe formen musste und einen Email-Verteiler einrichtete, war jegliche Skepsis verschwunden. 60 StudentInnen ohne große Werbung und schon beim ersten Versuch beweisen eine Nachfrage für ein bisher nicht bestehendes Angebot. Dieses Angebot an Kursen für LVP sollte eigentlich nicht nur von den StudentInnen ausgehen, sondern von den Instituten selbst. Auch wenn ganze Pflichtkurse dafür nicht notwendig wären, wären Tutorials oder die Integration in eine der einführenden Recherche-Lehrveranstaltungen (wiss.Arbeiten) sinnvoll.
Zurück zu meinem Workshop: In drei Einheiten erlernen wir nun gemeinsam das Arbeiten mit einem LVP (Endnote, Citavi, JabRef, BibDesk, Zotero).
Hier sind die Präsentationen:
erste Schritte
die unendliche Liste
getting connected

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